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Mit dem ersten Sieg in der Rückrunde bleiben die Nordlichter zumindest dem FC Nürnberg auf den Fersen und haben damit noch realistische Chancen auf den direkten Durchmarsch in die Bundesliga. Das zwischenzeitliche Karlsruher Hoch mit zwei Siegen am Stück (unter anderem gegen Köln) ist spätestens seit dem vergangenen Wochenende endgültig vorbei. Bei der 1:3-Pleite bei der Hertha blieb der KSC zum dritten Mal in Folge sieglos und kassierte die zweite Niederlage an den letzten drei Spieltagen (1U). Immerhin konnten die Badener mal wieder treffen, nachdem sie in den beiden vorherigen Partien ohne eigenes Tor geblieben waren.
Kaiserslautern kletterte dank des eigenen 3:1-Erfolgs über Düsseldorf und Patzern der Konkurrenz auf Rang drei. Mit 20 Punkten ist der FCK hinter Hamburg das zweitbeste Rückrundenteam im Unterhaus.
Nach zuvor sechs ungeschlagenen Zweitligapartien in Folge hat es Paderborn am vergangenen Wochenende mal wieder erwischt: 1:2 im Heimspiel gegen Köln. Auswärts hat der SCP in der laufenden Spielzeit als einziges Team bislang nur eine Niederlage kassiert (5S, 7U).
Mit erst 16 erzielten Treffern stellt das Team zudem die schwächste Heimoffensive aller Zweitligisten und dürfte dementsprechend verunsichert in das so wichtige Duell mit Greuther fürth gehen.
Nach dem erfolgreichen Saisonstart mit zwei knappen Siegen ist die Euphorie bei den Berlinern in den vergangenen Wochen etwas der harten Zweitliga-Realität gewichen. Markus Palionis (Faserriss) steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Jonas Nietfeld musste gegen Fortuna Düsseldorf wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden und droht, für das wichtige Duell mit Braunschweig auszufallen.
Platz 15 in der Heimtabelle ist selbst für einen Aufsteiger keine annehmbare Bilanz. Gegen die St. Paulianer dürften die Zebras daran allerdings kaum einen Gedanken verschwenden und können befreit aufspielen.
Aus der medizinischen Abteilung erreichen Uwe Neuhaus positive Nachrichten. Denn abgesehen von Atsuto Uchida, der noch an den Folgen eines Muskelfaserrisses laboriert, dürfte der gesamte Berliner Kader in Duisburg zur Verfügung stehen.
Der Blick auf das jeweilige Torverhältnis verrät schnell, dass ein konsequenter Kurswechsel für den Aufwärtstrend verantwortlich zu machen ist — nach dem 1:3 gegen Düsseldorf sah sich der Liga-Neuling dazu genötigt, fortan sämtliche Schotten zu verschließen.
Nach der Niederlage in Berlin schob auch Dominick Drexler den Abwehrspieler den schwarzen Peter zu. Die Gäste haben nach dem Heimsieg am vergangenen Wochenende Platz 3 übernommen und wollen diesen halten. Das Hinspiel zu Hause hatten sie allerdings bereits mit 1:3 verloren. Auch wenn die Berliner wahrlich keine Heimmacht sind, ist der FCM auswärts nicht mehr so gefährlich.
Da sich Fortuna Düsseldorf nicht zum ersten Mal in dieser Saison in einer kleineren Ergebniskrise befindet, trauen wir es heimstarken Regensburgern durchaus zu, dem Aufstiegskandidaten ein Bein zu stellen.
Wir erwarten daher eine Partie auf Augenhöhe, in der es in beiden Strafräumen hoch hergeht.
Bei den Darmstädtern droht der Ausfall von Baris Atik (Knieprobleme) und Joevin Jones (angeschlagen).
Während etwa bei Tabellenführer Bielefeld derzeit die große Euphorie herrscht, bestimmt in Braunschweig aktuell purer Ergebnisfußball das Bild. Zudem kann die Mannschaft von Michael Köllner äußerst zuversichtlich ins Duell am Sonntag gehen. Schließlich stellen die Franken aktuell das erfolgreichste Auswärtsteam der Liga.
Der Aufstiegscoach übernahm damit selbst die Verantwortung für die aktuelle Negativserie mit nur einem Sieg aus den letzten 13 Spielen (fünf Unentschieden und sieben Niederlagen).
Moritz Hartmann befindet sich nach seinem Faszienriss noch im Aufbautraining und ist zumindest für die Startelf noch keine Option.
Die Rollen vor dem Duell sind klar verteilt. Während die Lilien derzeit alle Mühe haben, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht endgültig zu verlieren, strebt die Fortuna dem Bundesliga-Aufstieg entgegen.
Sonntag, 17. August 2017 um 13:30 Uhr — Zweite Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp Der MSV Duisburg spielt bislang eine typische Aufsteigersaison. Ohne größere Highlights hält sich das Team von Ilia Gruev mit Mühe über Wasser und vor den Abstiegsplätzen.
„Wir haben noch 33 Spieltage. Da wird mir zu viel über die Sache geredet. Es ist überhaupt nichts passiert. Im letzten Jahr sind wir mit einer Niederlage und zwei Unentschieden gestartet – irgendwann waren wir dann Tabellenführer.“
Die Braunschweiger hingegen sind durchaus passabel in die neue Spielzeit der Bundesliga gestartet. Nach dem 1:1 gegen Aue befindet sich das Team von Torsten Lieberknecht in Schlagdistanz zur Tabellenspitze und könnte sich mit einem Erfolg in Lautern in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.
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